In den ersten beiden Ferienwochen war bei der Schulsozialarbeit einiges los: An fünf abwechslungsreichen Tagen konnten die Kinder unterschiedliche Angebote ausprobieren, Neues entdecken und gemeinsam mit anderen ein paar schöne Ferientage erleben.
Montag, 06.07. – Hoch hinaus im Hochseilgarten
Zum Auftakt ging es in den Hochseilgarten am Kosmonautenzentrum Chemnitz. Hier war vor allem Mut gefragt! In luftiger Höhe konnten die Kinder ihre eigenen Grenzen austesten und erleben, wie viel sie sich selbst zutrauen können. Auch wenn zwischendurch der Regen für eine kleine Pause sorgte, ließen wir uns die Stimmung nicht verderben. Als Schulsozialarbeiterin und ausgebildete Klettertrainerin durfte ich die Kinder selbst durch den Kurs begleiten – und es war toll zu sehen, wie mutig und selbstbewusst sie manche Herausforderung gemeistert haben.
Donnerstag, 09.07. – Ein Perspektivwechsel im „sinnreich“
Wie fühlt sich der Alltag an, wenn man überhaupt nichts sehen kann? Dieser Frage konnten wir im „sinnreich – Erlebnisräume im Dunkeln“ nachgehen. In völliger Dunkelheit galt es unter anderem, eine Straße zu überqueren, zu puzzeln oder sich in einer Küche zurechtzufinden. Dabei wurde schnell deutlich, wie ungewohnt und anstrengend es ist, sich vollständig auf andere Sinne und auf die Unterstützung anderer Menschen verlassen zu müssen. Der Besuch hat für viele einen ganz neuen Blick auf den Alltag von Menschen mit Sehbehinderung eröffnet und gezeigt, wie wichtig Rücksichtnahme, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind.
Dienstag, 14.07. – Auf die Rollen, fertig, los!
In der Skatehalle Chemnitz konnten die Kinder verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, sich auf Rollen fortzubewegen. Nach einer Einführung und ersten Versuchen in der alten Skatehalle durften wir anschließend auch die neue Skatehalle besichtigen und natürlich selbst ausprobieren. Inlineskates, Skateboards und Roller standen zur Verfügung, ebenso die passende Schutzausrüstung. Zwei Trainer unterstützten die Gruppe und gaben Tipps. So konnte jeder in seinem eigenen Tempo ausprobieren, was ihm liegt – und dabei gab es natürlich jede Menge spannende Momente und viel zu lachen.
Mittwoch, 15.07. – Recht einmal ganz anders
Im Deutschen Spielemuseum Chemnitz besuchten wir die Pop-up-Ausstellung „Recht – Spielregeln des Alltags“. Besonders spannend war, dass Juristinnen und Juristen vor Ort waren und die Fragen der Besucher beantworteten. Die Kinder konnten also all das fragen, was sie schon immer einmal über Recht wissen wollten, und erhielten verständliche Antworten direkt von Fachleuten. Danach blieb noch Zeit, das Spielemuseum zu erkunden und gemeinsam verschiedene Spiele auszuprobieren.
Freitag, 17.07. – Spielen, lachen und gemeinsam Zeit verbringen
Zum Abschluss unseres Ferienprogramms ging es ins Mehrgenerationenhaus von Solaris in Chemnitz. Zunächst wurde draußen gespielt: Beim Wikinger-Schach und „Ball über die Schnur“ waren Teamgeist und Geschick gefragt. Anschließend ging es nach drinnen, wo verschiedene Brettspiele auf die Kinder warteten. Zum Abschluss wurde noch eine Runde Billard gespielt.
So unterschiedlich die einzelnen Ferientage auch waren, eines hatten sie gemeinsam: Es gab viel zu entdecken, auszuprobieren und gemeinsam zu erleben. Dabei konnten die Kinder neue Erfahrungen sammeln, ihre eigenen Fähigkeiten kennenlernen und einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen.










