Antirassismus Projekt

Als Schule mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wollen wir uns mit der Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen, einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen und uns kulturell bilden sowie sozial engagieren.

In diesem Rahmen veranstalten wir alljährlich

  • eine Stolpersteine-Tour, die uns auf den jüdischen Friedhof führt (Museumstag)
  • unser Afrikaprojekt (Klasse 8)
  • den Urwaldlauf
  • nehmen an „genial sozial“ teil
  • beteiligen uns an der Spendenaktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Das Afrikaprojekt unserer Schule hat eine sehr lange Tradition. Seit mehr als 20 Jahren

beschäftigen sich unsere 7- bzw. 8- Klässler an einem Tag intensiv mit der westafrikanischen Kultur.

  • Wir tauchen ein in das Leben senegalesischer Schüler,
  • haben alljährlich den guineanischen Französischlehrer Amadou Diallo zu Gast, der nicht umsonst das Bundesverdienstkreuz trägt und uns an diesem Tag mit in seine Heimat nimmt,
  • spenden für den Bau von Schulen und Hebammenstation an das Projekt Misside Guinea e.V.
  • üben uns im westafrikanischen Tanz oder Trommeln
  • oder widmen uns der westafrikanischen Kunst.

2005

Der Start des Projektes

Alles begann damit, dass unsere Französischlehrerin Frau Becker Herrn Amadou Y.Diallo im April 2005 in unsere Klasse einlud.
Herr Diallo, der seit einigen Jahren in Lunzenau lebt und am Eurogymnasium Waldenburg als Französischlehrer arbeitet, stammt aus Guinea. Er erzählte uns von einem Schulprojekt in seiner Heimat. Wir waren verblüfft zu erfahren, wie viel man in Afrika mit wenig Geld bewirken kann.

Juliane Path aus der 9b übergibt das Geld an Herrn Diallo  

Bald darauf veranstalteten wir einen Kuchenbasar. Und zum „Tag der offenen Tür“ 2006 haben uns Schüler der damaligen Klasse 11 unterstützt und Crêpes gebacken, die sich viele Gäste schmecken ließen und dafür eine kleine Spende gaben.
Das eingenommene Geld haben wir jeweils in würdiger Form (z.B. zu den Projekttagen) an Herrn Diallo übergeben, um so mit unseren Möglichkeiten sein Projekt zu unterstützen.

Später haben wir auch versucht, Briefkontakte mit Kindern im Heimatdorf von Herrn Diallo herzustellen.
Da waren natürlich unsere Französischkenntnisse sehr nützlich!
Da es zu diesem Dorf keine Postverbindung gibt, hat Herr Diallo unsere kleinen Briefe selbst „zugestellt“.
Wir bekamen auch Antwortbriefe, die uns allerdings klar machten, wie gut wir es haben, dass wir richtiglesen und schreiben gelernt haben, sogar in Fremdsprachen …

2007

Teil 1

Im November 2007 war Herr Diallo erneut in unserer Klasse. Er erzählte uns, wie er – nach entsprechender „Ausbildung“ – mit einer Wünschelrute in  seinem Heimatdorf nach Wasser gesucht hatte. Mit Erfolg!! Heute gibt es dort einen Brunnen, der sauberes Wasser liefert.

Außerdem wurde inzwischen ein nächstes großes Projekt abgeschlossen: der Bau einer Krankenstation.

Die Bilder vermitteln einige Eindrücke von den Problemen, das nötige Material an seinen Bestimmungsort zu bringen. Aber all die Strapazen haben schließlich zu einem guten Ende geführt!

Nun überlegen wir, wie wir Herrn Diallo weiterhin bei wichtigen Projekten in seinem Heimatdorf unterstützen können. Unser Crêpes-Backen, bei dem uns Schüler der jetzigen Klasse 11 unterstützt haben, erbrachte wieder einen erbauliches Sümmchen. Dank an alle, die fleißig gegessen und vor allem gespendet haben!!

Wir hoffen, wenn wir wieder eine Aktion starten, unterstützt Ihr uns! Unsere gemeinsame Hilfe ist wirklich sehr wichtig!       Klasse 9a

2007 -Teil 2

Besuch vom Internationalen Trainerkurs (ITK) aus Leipzig

Ein gemeinsamer Tag mit Trainern und Sportlehrern aus Westafrika: eine Stadtführung durch Chemnitz, gemeinsamer Mittagsschmaus im KaSchmiR, Vorträge unserer Gäste über ihre Heimat sowie afrikanische Sportspiele.

2009

Senegalprojekt

2010

Im Rahmen unseres Antirassismustages am 1.6.2010 war Herr Diallo in unserer Schule zu Gast. Er lebt zwar in Deutschland, aber er stammt aus Guinea. Er berichtete uns sehr viel über sein früheres Leben dort.
Guinea liegt in Afrika. Die Hauptstadt von Guinea heißt Conakry und dort wird  hauptsächlich  Französisch gesprochen. Ansonsten spricht man mehrere sehr unterschiedliche Sprachen in Guinea. Die meisten Kinder lernen ab der ersten Klasse Französisch. Herr Diallo erzählte uns, dass er selbst 7 Sprachen kann. Wir haben von ihm auch erfahren, dass es in Guinea 9 000 000 Einwohner gibt. Guinea ist in der subtropischen Klimazone wiederzufinden und hat eine Größe von 250 000 km².
Bemerkenswert ist auch, dass es 4 Guineas gibt.
Sehr interessant war es, etwas über die Bräuche dort zu erfahren.

Außerdem sprach Herr Diallo von seinen Projekten in seiner ehemaligen Heimat. Zunächst sammelte er Spenden, um in Misside eine Schule zu bauen. Später ließ er auch einen Brunnen und eine Krankenstation bauen.

Auch unsere Schule beteiligt sich regelmäßig mit kleinen Spenden an seinen Projekten. Hier haben Schüler der Klasse 8c (Caroline Enge und Jessica Werner) Herrn Diallo einen Scheck über 220 € übergeben. Er hat sich sehr darüber gefreut.

Schüler der Kl.7b

2011

Antirassismustag 4.7.2011

In unserer Projektwoche haben wir erneut einen Antirassismustag durchgeführt. In den 7.Klassen stand das Thema AFRIKA im Mittelpunkt. Dazu kam auch Herr Amadou Y.Diallo in unsere Schule. Er wohnt zwar schon einige Zeit in Deutschland, aber hat dennoch viel über sein Heimatland Guinea zu erzählen.

Guinea ist ein Land in Afrika, dessen Hauptstadt Conakry ist. Guinea hat eine Größe von 250 000 km2. Dort leben ca. 9 Millionen Einwohner. Herr Diallo zeigte uns viele Bilder von Guinea, z.B. von der Landschaft, vom Essen, von den Leuten, wie sie gekleidet sind, von den Häusern, in denen die Menschen leben und vieles mehr. Er erzählte uns auch, dass man in der Schule oft nicht in Räumen sitzt, sondern im Schatten unter einem großen Baum. Es gibt auch pro Klasse nur einen Lehrer, der die Schüler in allen Klassen unterrichtet. Herr Diallo hat uns auch Bilder von den Projekten gezeigt, die er in seinem Heimatdorf seit mehreren Jahren verwirklicht – den Bau einer Schule, eines Brunnens und einer Krankenstation.

Und da passte es gut, dass wir ihm zum Abschluss einen kleinen Scheck übergeben konnten, da wir zum „Tag der offenen Tür“ fleißig Crêpes gebacken hatten …
Er hat sich sehr über das Geld gefreut und wird es für seine Projekte einsetzen und uns später davon erzählen.

Frauke, 7c

2012

Auch in diesem Jahr kam Herr Diallo wieder zum Projekttag in unsere Schule.
Er erzählte uns viel über sein Leben und die Sitten, Bräuche, die Kultur und Leben der Einwohner in seinem Heimatland Guinea.

Dass er ein waschechter Afrikaner war, erkannte man auch daran, dass er ohne Probleme eine riesige Wassermelone auf seinem Kopf tragen konnte. Auch seine „Schätze“ aus Afrika waren sehr interessant.

Und schließlich konnten wir Herrn Diallo auch wieder eine Spende für seine Projekte überreichen.     Dorle, 7c

2013

Am 10.7.2013 war Amadou Diallo bei uns am KaSchmiR zu Besuch.

Das ist ein Mann, der aus Guinea stammt, schon ziemlich lange in Deutschland lebt und in Waldenburg als Französischlehrer arbeitet. Er erzählte uns viel von seinem Heimatort und wie die Menschen dort leben.

Viel Spaß hatten wir auch beim Einblick in seine Kultur. Dabei hat er uns gezeigt, wie man eine Orange mit einem sehr großen Messer fehlerfrei in einem Stück schält. Außerdem probierten wir alle, eine Flasche auf dem Kopf zu balancieren.

Im Endeffekt hat Guinea so viele schöne Besonderheiten, dass man es leider gar nicht in einer Stunde schafft, diese alle zu besprechen.

Vielen Dank an Herrn Diallo und an die Schule, die uns diesen besonderen Besuch von ihm ermöglicht hat.

Vielleicht lernt ihr ihn ja auch mal kennen 😉

2014

Hoher Besuch aus unserer Partnerstadt Timbuktu: Botschafter aus Mali am KaSchmiR!

2015

Projekttag, 8.7.2015

Nachdem im vergangenen Jahr unser Urwaldlauf stattfand, gab es in diesem Jahr wieder einen Antirassismustag an unserer Schule.

In den Klassen 7 stand dabei erneut AFRIKA im Zentrum. Traditionsgemäß hatten wir dazu u.a. Herrn Amadou Y. Diallo eingeladen, der über seinen eigenen Lebensweg, über das Leben in seinem Heimatdorf und dabei vor allem vom Schulalltag erzählte.

Neben all den wichtigen Informationen über Guinea, die wir erhalten haben, können wir nun fast perfekt Gegenstände auf dem Kopf tragen, wir wissen, wie man eine Orange effektiv schälen kann, auch, wie Herr Diallo von Guinea nach Lunzenau kam, wie die „Bank“ seiner Mutti aussieht, dass ein Monat Schulgeld weniger als 1 € kostet, wie man sich als Schüler verhalten muss, um an Lehrbücher zu kommen und dass man auf die 8. Klasse hoffen kann, weil es da manchmal klick macht … 😉

Herr Diallo berichtete auch von seinen vielfältigen Projekten in seiner Heimatregion

in Guinea. Um vor allem den Mädchen eine Berufsausbildung zu ermöglichen, sammelt er momentan Spenden, um eine Berufsschule in Télimélé bauen zu können. Er fährt auch regelmäßig nach Guinea, um sich um seine Projekte zu kümmern.

Die Schüler der Antirassismusgruppe hatten vor einiger Zeit einen kleinen Trödelmarkt durchgeführt, dessen Erlös sie zum heutigen Projekttag an Herrn Diallo übergaben.

2015

Senegal – Projekt der Antirassismusgruppe

Wir kochen und genießen nach senegalesischer Art Mohamsa und Bisap – natürlich in senegalesischer Kleidung.

2016

Am 22.12. 2016  hat unsere Klasse 8b einen Projekttag durchgeführt.
Dazu hatte unsere Klassenleiterin Frau Becker Herrn Diallo eingeladen.

Herr Diallo hat in Afrika, in Misside, seinem Heimatort, bereits verschiedene Projekte durchgeführt, um den Kindern, denen es nicht so gut geht wie uns und seiner Familie, zu helfen. Er errichtete unter anderem eine Schule, damit die Kinder im Dorf  in einem besseren Gebäude lernen können. Später baute er mit Hilfe der dortigen Bewohner einen Brunnen, zwei Krankenstationen und noch eine weitere Schule.
Sein aktuelles Projekt ist der Bau einer Berufsschule, um besonders Mädchen eine Berufsausbildung, v.a. in medizinischen Berufen, zu ermöglichen.

Für all diese Projekte wird natürlich Geld benötigt, auch wenn man in Afrika mit (für uns) wenig Geld viel bewirken kann.
Um die Projekte von Herrn Diallo zu unterstützen, hatte die Antirassismus – AG unserer Schule einen Flohmarkt veranstaltet und unsere Klasse in der Vorweihnachtszeit einen Kuchen – und Plätzchenbasar organisiert.

Den Erlös von insgesamt 300€ konnten wir ihm nun persönlich in Form eines Schecks überreichen.

Bevor Herr Diallo über seine Projekte sprach, hat er sich in seiner afrikanische Muttersprache vorgestellt, damit wir einen Eindruck bekommen, wie man dort spricht. Da er ein paar Stichpunkte an die Tafel geschrieben hatte, konnten wir auch einiges verstehen bzw. erschließen. Außerdem zeigte er uns, wie leicht es sein kann, etwas auf dem Kopf zu tragen und wie man in seiner afrikanischen Heimat eine Orange mit einem sehr großen Messer schält und dann natürlich isst.
Wir werden bestimmt weitere Aktionen durchführen, um seine Projekte zu unterstützen.       Selina, 8b

2018

Projekttag AFRIKA 2018

Im Rahmen eines Projekttages AFRIKA besuchte Herr Amadou Y. Diallo am 25.06.2018 unsere Schule. Er stammt ursprünglich aus Guinea. Herr Diallo hat in Guinea bereits verschiedene soziale Projekte, zum Beispiel den Bau von Schulen, Krankenhäusern und einer Berufsschule mittels Spenden realisiert.

Unsere Schule unterstützt seit mehreren Jahren ebenfalls diese sozialen Projekte. Wir haben ihm daher eine Geldspende überreicht. Das Geld haben wir durch einen Kuchenbasar gesammelt.

Herr Diallo spricht mehrere Sprachen und wohnt mit seiner Familie in Deutschland, wo er als Französischlehrer arbeitet.

Sein Vortrag war sehr interessant und hat unseren Unterricht gut ergänzt.

Autorin: Fabienne, 7c

2018

Senegal-Projekt 2018

Am Dienstag, dem 18.09.2018 fand der Antirassismustag am KaSchmiR statt. Die verschiedenen Klassenstufen beschäftigten sich mit unterschiedlichenThemen. Unsere Klasse 7c lernte den Kontinent Afrika besser kennen.

In der ersten Stunde probierten wir die typische afrikanische Sportart „Ringkampf“ aus. Anschließend versuchten wir Rythmen auf Bongos, Cajons und ähnlichen Rythmusinstrumenten zu spielen. Unser Lehrer hieß Emanuel und kam aus Afrika. Er trommelte uns verschiedene Rythmen vor und wir spielten sie nach. Zum Abschluss des Tages erfuhren wir durch Frau Morauszki viel über den Senegal. Da sie mal dort gelebt hatte, konnte sie uns tolle Geschichten erzählen. Sie brachte Schmuck und Kleidungsstücke mit.

Es war ein toller Tag und uns wurden viele Kulturen und Sitten aus Afrika vorgestellt.

Die Klasse 7c in traditioneller afrikanischer Kleidung

Selina S. und Sara P.

2020

Um uns das Warten auf die Rückkehr zum schulischen Alltag zu verkürzen, erinnern wir heute an einen außergewöhnlichen Projekttag der Klasse 8d zum Ende des letzten Schuljahres. Hoffentlich haben auch dieses Jahr wieder die 7-Klässler die Chance, auf eine spannende Reise nach Afrika zu gehen…

Trotz Corona konnten wir, die Klasse 7d, am Donnerstag, dem 16.07.2020, ein tolles und spannendes Afrika Projekt genießen. Frau Morauszki hat uns zunächst viel über das Land Senegal, welches im Westen von Afrika liegt, erzählt. Dabei waren viele schöne und lustige Geschichten, die Frau Morauszki selbst erlebt hat, als sie in Senegal als Sportlehrerin gearbeitet hat.

Ein paar von uns durften dann auch die traditionelle Kleidung aus Senegal anziehen. Die Kleidung dort ist ganz anders als bei uns, so wie vieles in Senegal anders ist. Die Menschen dort haben keine Berührungsängste voreinander und feuern sich auch gegenseitig an. Das ist wirklich schön und bewundernswert. Herr Amadou Y. Diallo hat uns dann Guinea vorgestellt. Also das Guinea was im Westen von Afrika liegt, es gibt ja 4. Guinea hat eine sehr schöne Landschaft und dort wachsen exotische Früchte wie zum Beispiel Orangen und Mangos. Damit man Orangen schneller essen kann, schneidet man sie nicht in mundgerechte Stücke, sondern saugt nur den Saft aus ihr. Das ist nicht gerade einfach.

In Guinea haben nicht so viele Kinder, wie wir, die Chance in die Schule zu gehen. Sie arbeiten mit im Haushalt, holen Wasser oder sammeln Holz. Herr Diallo hatte mit 6 Jahren die Chance in die Stadt zu gehen und die Schule zu besuchen. Jahre später als er sein Dorf wieder besucht hat, hatte er die Idee, dort für alle Kinder eine Schule zu bauen. Es wurden viele Spenden gesammelt und nach viel Arbeit gab es die erste Schule in seinem Dorf. Herr Diallo macht auch heute noch sehr viel für sein Dorf. Mittlerweile gibt es auch schon eine zweite Schule, eine Krankenstation und eine Berufsschule für Mädchen. Herr Diallo sammelt auch immer noch Spenden. Da am Ende des Jahres 2019 ein paar Schüler einen Kuchenbasar in unserer Schule gemacht haben, haben wir das eingenommene Geld Herrn Diallo überreicht. Wir hoffen dass wir damit helfen und dass in Afrika noch viel mehr erreicht werden kann.

Danach kam die afrikanische Band Wontanara aus Leipzig zu uns. Als erstes haben wir verschiedene Rhythmen zusammen gespielt. Es war gar nicht so einfach, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht.

Später haben wir afrikanisch getanzt. Das war wirklich anstrengend und schwierig, aber wir haben es geschafft und viel dabei gelacht.

Arianna, 8d

2021

Ein Ausflug in den Senegal, nach Guina und wieder zurück nach Chemnitz

2024

Zu welchem Anlass trägt man welches Gewand im Senegal?

Wie isst man im Guinea Orangen?

Hört man unser Trommelkonzert in der ganzen Schule?

2025

Ein Blick über den Tellerrand : westafrikanische Kunst und Kultur im Fokus der 8. Klassen.